Dreigestirn

 

Das Dreigestirn besteht aus Prinz, Bauer und Jungfrau. Sie sind die obersten Repräsentanten des Karnevals und werden auch als "Tolllitäten" bezeichnet. Jedes Jahr wird aufs Neue ein Dreigestirn aus Bewerbern der Karnevalsvereine bestimmt. Anfang Januar erfolgt dann die offizielle Proklamation.

 

Prinz Karneval steht dabei als strahlender Held im Mittelpunkt des Geschehens und das seit 1823, als der Karneval zunehmend gefeiert wurde. In seinem Gefolge ist der Bauer, auch "Seine Deftigkeit" genannt, der die Unsterblichkeit und Wehrhaftigkeit und insbesondere die Wehrhaftigkeit der Kölner Landbevölkerung symbolisiert. Dem Bauer zur Seite steht die Jungfrau, "Ihre Lieblichkeit" genannt, die die beschützende Mutter - die Agrippina, die Mutter Kölns- darstellt. Die Jungfrau wird immer von einem Mann verkörpert - Bewerber mit Schnauzbart haben dem vernehmen nach jedoch schlechte Karten bei der Bewerbung um den Posten.

 

 

Der Eazebär

In Düren wird neben den klassischen Tollitäten auch in Hoven und in Derichsweiler der sog. Eazebär  traditionell gelebt.

 

Aus dem heidnischen Gebräuchen stammend  soll der Eazebär die Geister des Winters vertreiben. Das Wort „Eaze“ stammt von der Erbse und steht als Symbol der Fruchtbarkeit, soll also den Frühling darstellen, wohingegen der Bär für die Kraft und für die Grimmigkeit  des Winters steht.-aus Willi Kuck „Karneval im Düren –Zülpicher Land „-.

 

 

Elf

Schon im Mittelalter gilt die Elf als besondere Zahl: Entwickelt aus dem altdeutschen "einlif" - was "eins darüber" bedeutet, also eins über zehn - werden damit Menschen bezeichnet, die außerhalb der Sittengesetze stehen. Elf ist also die Zahl der Maßlosigkeit und Sünde. Auch als sogenannte "Schnapszahl" lässt sich ein Bezug zum närrischen Treiben herstellen. Eine weitere Deutung will in der "Elf" die Anfangsbuchstaben des Leitspruchs der französischen Revolution - Egalité, Liberté, Fraternité - sehen. Sozusagen die Gleichheit , Freiheit, Brüderlichkeit aller Jecken unter der Narrenkappe. Dafür steht auch der Elferrat - er sitzt bei jeder Sitzung vor Kopf und führt gemeinsam mit dem Präsidenten durch die Sitzung.

 

Sie ist die wichtigste Zahl im Karneval: Die Karnevalszeit beginnt am 11.11. um 11.11 Uhr. Aber warum?

 

Eine Quelle beschreibt die Tradition, die ins Mittelalter zurückgeht: 11 ist die Zahl nach Zehn - und die Zehn stand für die Zehn Gebote. Für die Christen war deshalb die 11 die Zahl der Überschreitung, der Maßlosigkeit und der Sünde. Seit Jahrhunderten gilt sie als Zahl der Narren. Der Astrologe Seni sagt in Schillers ‚Wallenstein’: „Eine böse Zahl, Elf ist eine Sünde“. Heute symbolisiert die 11 die Gleichheit der Narren im Karneval - so wie die eine Eins der anderen gleicht.

 

Andere Quellen beschreiben die Zahl 11 als einen Zähler unter dem Dutzend - also als nicht vollkommen, die Zahl 13 aber als Unglück. Es mutet schon seltsam an, wenn im November, dann wenn andere Totensonntag, Tage der Besinnung auf Tod und Vergänglichkeit begehen, die Karnevalisten ihre Hurratüte aufsetzen und anfangen, Karneval zu feiern. In der jüngeren Vergangenheit hat es gerade auch deswegen hier in Düren Auseinandersetzungen gegeben u.a. auch und gerade mit Geistlichen. Liegt dies auch vielleicht daran, dass die Kritiker den Sinn des Karnevals und seine Jahrhunderte alte Tradition nicht kennen und verstehen?

 

Es klingt für ein Freudenfest, was Karneval ja letztlich ist, nicht gerade logisch, im November mit Karneval zu beginnen, geht jedoch zurück auf die gefühlsbedingte und zeitliche Abfolge griechischer, römischer und germanischer Traditionen, denen man auch in unseren Tagen noch teilweise folgt. Im November gedachte man der Götter, die für die Gaben des Herbstes, vornehmlich den Wein, zuständig waren. Der hiesige

Karneval wurzelt auch heute noch in kultischen Bereichen, die eine lange Geschichte haben.

 

Es fehlte dem 11. im 11. auch nicht an einer geschichtlichen Grundlage. In der gallischen Kirche bereitete der Advent nicht auf Weihnachten, sondern auf das alte Hauptfest Epiphanie –Erscheinung des Herrn- vor. Der Advent war eine Fastenzeit, die am Martinstag (11. im 11.) begann und 40 Tage dauerte.

 

Die Elf als Jeckenzahl entstand erst später, hat aber durch den 11. im 11. eine Verbindung von der heidnischen zur christlichen Zeit geschaffen

 

Die Feier des 11. im 11. entwickelte sich erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als feierliche Eröffnung der beginnenden Karnevalssession. Dieser Tag ist die große Vorfeier, an der hier bei uns das neue Dürener Prinzenpaar der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Die einzelnen Karnevalsgesellschaften halten um den 11.11. ihre Eröffnungsfeiern ab. Danach ruht der Karneval weitestgehend bis Anfang Januar.

 

Die Zahl Elf ist das Symbol der Narretei. Sie symbolisiert die Einheit im Karneval. Sie stellt die Eins neben die Eins als Zeichen der Gleichheit aller Narren. Jeder Jeck unter der Narrenkappe sollte eine selbstständige und gleichberechtigte Person sein. Die Elf hat auch einen politischen Bezug. Seit der Französischen Revolution steht ELF für E = Egalité, L = Liberté und F = Fraternité (Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit).

Weitere Theorien sind folgende.

 

Zum einen ist die "11" natürlich eine Schnapszahl und somit auch eine karnevalistische Zahl. Doch diese etwas einfache und banale Erklärung ist bei weitem nicht die einzige. Eine weitere beschreibt die altdeutsche Schreibweise "eylf", die besagen sollte: "Ei, lustig, fröhlich", die die 11 zur Narrenzahl machte, weil dies schon 1381 das Siegel der Gründungsurkunde der Karnevalsgesellschaft zu Kleve zierte.

 

Nach einer anderen Theorie hat die Jeckenzahl ihren Ursprung in der christlichen Kirche. Die Zahl 11 überschreitet die zehn Gebote, ist also eine Sünde, und da der Narr in der fünften Jahreszeit außerhalb der christlichen Normen lebte, sündigte er. Die Zahl beschreibt dann den Sündigen.

 

 

Also, Erklärungen und Theorien sind vielfältig. Eins ist ihnen aber gemeinsam, der tatsächliche Beginn der 5.Jahreszeit liegt im November, dem Monat der Trauer und Besinnung. Darauf sollten sich auch die Kritiker besinnen. Karneval hat eine längere Tradition, als dies manche wahrhaben wollen.

 

Ehrenmitglieder der Südinsulaner

Es gibt Namen im Dürener Karneval, die klingen. Man kennt sie. Sie haben Geschichte geschrieben und schreiben sie noch immer. Ohne sie gäbe es so manches im Dürener Karneval nicht, manches müsste gar erfunden werden. Schon in unserer Vergangenheit gab es immer wieder aktive Südinsulaner, die sich um das Brauchtum nicht nur bei uns, sondern darüber hinaus einen Namen gemacht haben. Diese Tradition wird auch heute noch fortgeführt.

 

Rudi Winkler z.B. berät den RVD, aber auch die Mitglieder des RVD auf Schulungen in steuerrechtlicher Hinsicht. Peter Schmitz ist seit vielen Jahren im Festkomitee Dürener Karneval aktiv, so derzeit als Präsident. Unser Mitglied Jürgen Außem zeichnet für den Dürener Karnevalsumzug als Zugleiter verantwortlich und ihm beratend zur Seite steht die langjährige Geschäftsführerin der Südinsulaner Bruni Scholl. Und, wenn in Düren ein Turnier ausgerichtet wird, ist er da, unser Schatzmeister Dr. Frank Christian Jorde, als Turnierarzt. Un last but not least unser 1. Vorsitzender Axel Steiger, Justiziar beim RVD und BDK.

 

Vois, Franz- Josef ist sicherlich so ein Urgestein. Er ist mit Marianne Kremer noch lebendes Gründungsmitglied und zunächst als Geschäftsführer, später als Präsident für die Gesellschaft tätig gewesen. Anfangs waren er, Bernd Kremer und Franz-Josef Tresemer als Südinsulaner Terzett fast 33 Jahre unterwegs. Zeitweilig daneben, später ganz, hat er das Amt des Präsidenten des Festkomitees Dürener Karneval innergehabt. In seine Führungszeit fällt der Bau der Wagenhalle, die heute seinen Namen trägt. Neben der Südinsulaner Ehrentiteln: Ehrenpräsident und Ehrensenator ist er überregional auch mit dem Ehrentitel: Ehrenmitglied des RVD und Träger des Verdienstordens des Landes NRW( http://karneval-rvdueren.info/index.php?option=com_content&view=article&id=86:eehrung-fuer-franz-josef-vois-im-landtag-von-nrw&catid=1:aktuelle-nachrichten) ausgezeichnet worden.

 

Tresemer, Franz-Josef darf sicherlich ebenfalls als Urgestein des Dürener Karnevals bezeichnet werden. Er ist zwar kein Gründungsmitglied, sein Vater Hein, langjähriger Präsident der Südinsulaner holte ihn bereits 1953 zur KG, wo er dann im Südinsulaner Terzett Akzente , nicht nur lokal, sondern sogar über die Landesgrenzen hinaus, setze. Man kann wohl von der ersten Boy-group sprechen. Viele viele Jahre war Franz-Josef Tresemer als Geschäftsführer tätig und half dem RVD bei der Fertigung der Siegerurkunden, zu einer Zeit, als diese noch von Hand gefertigt wurden. Viele Komiteewagen tragen seine Handschrift. Und so ist der heutige Ehrensenatspräsident u.a. auch zum Ehrenmitglied des RVD ernannt worden.

 

Marianne Kremer, ist nicht nur Gründungsmitglied. Sie war viele Jahre selbst aktiv auf der Bühne tanzend tätig und zeichnete lange lange Jahre verantwortlich für die Tanzgruppen bei den Südinsulaner, so dass sie zum Ehrenmariechen ernannt wurde.

 

Elke Tresemer- Steiger, sie ist quasi in die Rolle von Marianne Kremer gerutscht. Heute bildet sie verantwortlich gemeinsam mit ihren Co -Trainerinnen Gisela Kellner und Simone Dauvermann das Trainer Trio der KG. Schon als Kind war sie zu den Südinsulanern gestoßen, wen verwundert es, was aber nicht hieß, dass sie nicht auch Lob und Anerkennung außerhalb der Südinsulaner erhielt. So bildete sie mit

Ihrem damaligen Partner Bernd Johnen in den 90zigern das Tanzpaar der Prinzengarde Aachen, wurde mit dem Showtanzbalett der Kruuschberger Funken 2 mal Deutsche Meisterin, und wurde sogar mit einem Titelbild der „Bunte“ als schönstes Funkenmariechen Deutschlands geehrt. Die Südinsulaner verliehen ihr daher den Titel Ehrenmariechen.

 

Britta Vaaßen, viele Jahre war sie für die Südinsulaner auf den Tanzbühnen aktiv. Unter Ihrer Trainerin Elke Tresemer – Steiger nahm sie sogar an den BDK Turnieren um den Kampf an der Deutschen Meisterschaft teil. Ganz auf die Spitze hat sie es nicht geschafft, konnte aber immerhin den Titel Vize Meisterin erringen. Die Gesellschaft dankte ihr mit der Ehrenbezeichnung „Ehrenmariechen“.

 

Paula Schütz , wenn jemand auch das Attribut „Urgestein“ verdient hat, dann Paula Schütz. Über Jahrzehnte hinweg dominierte unsere langjährige Vizepräsidentin die Karnevalseröffnung an Weiberfastnacht. Männer, die ihr in die Hände bzw. zwischen das Mikrofon gerieten, waren chancenlos. Auch sie hat damit die Südinsulaner geprägt und wurde mit dem Ehrentitel: Ehrenpräsidentin geehrt.

 

Hans-Peter Schneppenheim, nicht der an Jahren jüngste, aber der „Neueste“ im Bund der Ehrenmitglieder ist Hans-Peter Schneppenheim. Im Jahre 1995/1996 waren er und seine Frau Nancy im damaligen Jubiläumsjahr der Südinsulaner Prinzenpaar der Stadt Düren. Auch in den Folgejahren waren sie sehr aktiv. So traten sie nach deren Gründung einige Jahre mit den Eigengewächsen auf, insbesondere Hans Peter tanzte von Anfang an bei dem 2006 gegründeten Männerballet den „Südzwergen“ bis heute mit. Und überhaupt, wenn der Vollblutkarnevalist Schneppenheim ( seit 1997 Kommandant des GardeCorps Dürener Bürgerwehr) gerufen wird, ist er mit Rat und Tat zur Stelle. Die Gesellschaft dankte es ihm mit der Ernennung zum Ehrenmitglied im Juni 2014.

 

Die Eigengewächse

Die Eigengewächse waren eine Playback Gruppe, die insbesondere mit Liedern der Bläck Fööss sehr bekannt geworden sind. Der Urvater und Motor der Gruppe war der langjährige Präsident der Südinsulaner, Gerd Heller.

 

Aus einer Geburtstagsidee zum 40. Geburtstag von Irmi Winkler entstanden, bat der seinerzeitige 1. Vorsitzende, Hans Gerards, Vater von Irmgard Winkler, die Gruppe, ob sie nicht auf den Sitzungen der Südinsulaner auftreten könnten. Einigste Bedingung seinerzeit war: Sie sollten keine Karnevalslieder singen. Und so traten sie in der kommenden Session1998 erstmals auf einer Sitzung der Südinsulaner mit viel Erfolg auf. Allerdings durften sie auch auf dem rheinischen Abend während der Annakirmes nicht fehlen, hier erstmals mit Karnevalsliedern, mit so viel Erfolg allerdings, dass fortan die Gruppe nicht nur im lokalen, sondern auch überregionalen Bereich sehr gefragt gewesen ist. Das Markenzeichen der Gruppe war die Kunst, sich enorm schnell durch den Kostümwechsel in andere Darbietungen zu verwandeln zu können. Das Playback war so perfekt, dass der Zuschauer den Eindruck hatte, die Gruppe spiele live. Das Ende kam dann 2008.

 

Et Billa

siehe Billa

 

Ethikcharta

Der Bund deutscher Karneval hat auf seiner Jahreshauptversammlung 2008 in Aachen eine Ethikcharta erlassen, die wir auch auf unserer Homepage veröffentlicht haben- siehe dort unter „Satzung“. Die Ethik-Charta des Bundes Deutscher Karneval e.V. soll weder doktrinär sein noch Zwang ausüben, sondern die Position dieses größten Brauchtums-Verbandesfestschreiben. Die Fastnacht, der Fasching, der Karneval waren und sind geprägt von dem jeweiligen gesellschaftlichen Zeitgeist und nicht zuletzt von den Menschen, die sie erst beleben. Die ersten Wurzeln stammen aus dem 12. Jahrhundert und dokumentieren einen Festkomplex christlicher Prägung.

 

Fangschnur

Häufig anzusehen sind nicht nur bei den Garden, sehr oft auch an der Kleidung der Frackgesellschaften kunstvoll geschlungene Schnüre, die an der rechten Schulter getragen werden.

 

Man nennt sie Fangschnüre, wobei deren Ursprung im militärischen Bereich lag, denn sie dienten dazu, dass die Kopfbedeckung im Kampf nicht verloren ging, also aufgefangen wurde.

 

Heute zeichnen Sie bei den Karnevalisten hauptsächlich die Adjudanten der Tollitäten aus, so z.B. in Lendersdorf, Kreuzau, manchmal auch in Düren.

 

Die Farben der Südinsulaner

Die Farben der Südinsulaner sind grün-weiß-rot.

Nein, sie haben nichts mit Italien, Ungarn oder gar den Staatsfarben einer Südseeinsel zu tun – siehe Name –

 

Ursprünglich waren die Farben grün – weiß, wie die vieler Karnevalisten so z.B. Kick ens, Grüngürtel, Festkomitee etc.

 

Unsere Altvorderen meinten aber, man müsse sich von den anderen farblich absetzen und fügten einfach die Farbe rot hinzu, fertig waren die heutigen Vereinsfarben.

 

Fastelovend bzw. Fasteleer

Die Worte Fastelovend und Fasteleer bezeichnen heutzutage den gesamten Karneval.Die Begriffe werden überwiegend in der Kölner Gegend verwendet. Ursprünglich war das l anders, denn Fastelovend, ist der Ovend, der Abend vor dem Fasten, das ist der Fastnachtsabend, also eigentlich der Karnevalsdienstag als Abend vor dem Beginn der Fastenzeit. Quellen aus dem frühen 19. Jahrhundert belegen das lateinische Wort „Fastelerum“ für den Karneval. Unschwer zu erkennen, dass da der spätere Begriff Fasteleer mitklingt, der vielleicht sogar nur wegen eines Verses erfunden wurde. Anderswo in Deutschland bleibt man hingegen näher am Fastelovend und sagt Fasching, Fassnacht, Fassenacht, Fasnet oder Faslam.

 

Festkomitee Dürener Karneval

Das Festkomitee Dürener Karneval e.V. ist der Zusammenschluss von derzeit rund 26 Vereinen im Dürener Stadtgebiet und zeichnet verantwortlich für die Dürener Stadtprinzen (- paare) und Kinderprinzen und - prinzessinen.

 

1953 gegründet wurde es zunächst als Festausschuss des Dürener Karnevals bezeichnet, bis zu dem Tag, als dieser noch vor der kommunalen Neugliederung den heutigen Stadtteil und die damalige Gemeinde Arnoldsweiler besuchte. Als die Herrschaften den Saal betraten, wurde sie vom Sitzungspräsidenten Jupp Breuer begrüßt mit dem legendären Ausspruch: „Wir begrüßen den Ausschuss aus Düren“. Dies soll dann zur Namensänderung auf den heutigen Namen geführt haben.

 

Das Präsidium des FK organisiert die jeweilige Wahl und Inthronisation und organisiert die Besuche der Tollitäten und zeichnet verantwortlich für den reibungslosen Ablauf des Dürener Karnevalsumzuges. Sehr erfolgreich gestaltet das Festkomitee auch in der Annakirmeswoch den Rheinischen Abend im grossen Festzelt.

 

Die Präsidenten

Peter Schmitz ( von 2011 bis heute)

Peter Körner

Helmut Porschen

Franz Josef Vois 1982 bis 2002 ??? Ehrenpräsident

Hans Frings 1965 -1982

Heijo Schregel 1961-1965

Walter Dürbaum 1960-1961

Heinz Rosskamp 1959-1960

Arnold Volles 1952-1959

 

Fischessen

siehe Aschermittwoch

 

Funken und Funkenmariechen

Aus dem rheinischen Karneval nicht wegzudenken: die Funken mit ihrem Funkenmariechen. Die Funken tragen prächtige Uniformen und sind ursprünglich eine Persiflage auf das preußische Militär. Seit Ende des 19. Jahrhunderts komplettiert das Funkenmariechen das Funkencorps.

 

Die Figur geht zurück auf sogenannte Marketenderinnen, die die Soldaten während des 30-jährigen Krieges begleiteten. Früher wurde das Funkenmariechen, ähnlich wie die Jungfrau im Dreigestirn, von einem Mann dargestellt. Heute sind es immer junge Frauen, die mit ihren akrobatischen Tanzeinlagen meistens gemeinsam mit einem Tanzoffizier der Höhepunkt eines jeden Funkencorps-Auftrittes sind. Deswegen werden sie auch gerne "Tanzmariechen" genannt.-mehr dazu unter „Mariechen“

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